Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Kolleginnen und Kollegen
Liebe Leserinnen und Leser
Das vergangene Jahr war für die Abteilung Sucht in mehrfacher Hinsicht einzigartig. Neben den fachlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen durften wir ein besonderes Ereignis feiern: das 20 Jahre Jubiläum der Abteilung Sucht. Nachdem über die Jahre verschiedene Departemente und Fachstellen mit der Thematik betraut waren, entstand im Jahr 2005 unter der Federführung des Gesundheitsdepartementes die Abteilung Sucht in ihrer heutigen Form und Struktur. Seither unterstützt die Abteilung Sucht die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Basel-Stadt bei verschiedenen Suchtproblemen. Ebenfalls informiert und sensibilisiert sie die Bevölkerung zu Themen rund um Substanzkonsum und Verhaltenssüchte.
Die Geschichte der baselstädtischen Suchtpolitik zeigt uns, wie sich Suchthilfe verändert und weiterentwickelt hat. Angefangen bei neuen Konsummustern, die einer Beratung und Behandlung bedürfen, über innovative Ansätze in der Schadensminderung bis hin zu verbesserten Versorgungsstrukturen. Die Suchthilfe muss dabei in einem Umfeld gestaltet werde, das sich laufend wandelt. Bedingt durch wechselnde Trends, neue Substanzen und komplexe Lebenslagen der betroffenen Menschen.
Bei diesem dynamischen Kontext zeigt sich, wie bedeutend eine verlässliche, gut verankerte und interprofessionell abgestützte Suchthilfe für unseren Kanton und die Region bleibt. Besonders gefreut hat uns deshalb auch im vergangenen Jahr die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen. Sie alle haben mit hoher Fachlichkeit und Wertschätzung dazu beigetragen, dass wir Menschen in schwierigen Situationen begleiten und entlasten konnten – sei es durch Beratung, Behandlung, Schadensminderung, Prävention oder Koordination.
Der Jahresbericht 2025 der Abteilung Sucht erscheint zum ersten Mal in einem neu gestalteten Webformat. Er zeigt, wie vielfältig und wirksam unsere Arbeit im Bereich der Suchtpolitik und Suchthilfe ist. Er skizziert aber auch Herausforderungen, die bei einer Suchtproblematik im familiären Umfeld oder auch im öffentlichen Raum auftreten können.
Ich danke allen Mitarbeitenden der Abteilung Sucht herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz sowie unseren Partnerinnen und Partnern für die konstruktive Zusammenarbeit.
Ich lade Sie als Leserschaft ein, aktiv zu einer Entstigmatisierung von Menschen mit einer Suchterkrankung beizutragen, und wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.
Regine Steinauer
Leiterin Abteilung Sucht
Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt